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Erkennung nahezuer Duplikate in eDiscovery (Premium)

Wichtig

Die klassischen eDiscovery-Erfahrungen wurden am 31. August 2025 eingestellt. Diese Einstellung umfasst die klassische Inhaltssuche, klassische eDiscovery (Standard) und klassische eDiscovery (Premium). Diese Optionen sind im Microsoft Purview-Portal nicht als Option verfügbar.

Wenn Sie nicht direkt mit Microsoft zusammenarbeiten, wenn Sie diese Legacyfeatures für bestimmte kurzfristige Übergangsszenarien verwenden, verwenden Sie die Anleitung für die neue eDiscovery-Benutzeroberfläche im Microsoft Purview-Portal.

Stellen Sie sich eine Gruppe von Dokumenten vor, die überprüft werden müssen, in denen eine Teilmenge auf derselben Vorlage basiert und größtenteils die gleiche Textbausteinsprache aufweist, wobei hier und da einige Unterschiede bestehen. Wenn ein Prüfer diese Teilmenge identifizieren, eine von ihnen gründlich überprüfen und die Unterschiede im Übrigen überprüfen könnte, hätte er keine eindeutigen Informationen übersehen, während er nur einen Bruchteil der Zeit in Anspruch genommen hätte, um alle Dokumente zu lesen, die abgedeckt sind. Bei der Erkennung von Quasiduplikaten werden textuell ähnliche Dokumente gruppiert, um den Überprüfungsvorgang effizienter zu gestalten.

Wie funktioniert das?

Bei Ausführung der Erkennung von Quasiduplikaten analysiert das System jedes Dokument mit Text. Anschließend werden alle Dokumente miteinander verglichen, um zu bestimmen, ob ihre Ähnlichkeit über dem Schwellenwert liegt. Ist dies der Fall, werden die Dokumente gruppiert. Nachdem alle Dokumente verglichen und gruppiert wurden, wird ein Dokument aus jeder Gruppe als „Pivot“ markiert. Wenn Sie Ihre Dokumente überprüfen, können Sie zuerst das Pivot-Dokument und anschließend die restlichen Dokumente im gleichen Quasiduplikat-Satz überprüfen und sich dabei auf den Unterschied zwischen dem Pivot und dem Dokument konzentrieren, das sich in der Überprüfung befindet.