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Benutzerdefinierte Metadaten (Vorschau) in Unified Catalog

Benutzerdefinierte Metadaten spielen eine entscheidende Rolle bei der Datengovernance, da sie Ihnen die Flexibilität bieten, benutzerdefinierten Kontext hinzuzufügen, um Ihre Daten zu beschreiben und zu organisieren. In Microsoft Purview Unified Catalog können Sie organization spezifischen Geschäftsattribute definieren und auf Ihre Datenressourcen und Geschäftskonzepte anwenden, die eine bessere organization, Barrierefreiheit und Nutzung Ihrer Daten fördern. Die Verwendung benutzerdefinierter Metadaten bietet folgende Vorteile:

  • Erweiterte Datenermittlung: Benutzerdefinierte Metadaten vereinfachen die Suche und den Abruf von Daten, indem sie Es Benutzern ermöglichen, bestimmte Tags anzuwenden, die Attribute in Unified Catalog sind, die die Auffindbarkeit von Datasets erleichtern.

  • Hilfe bei der Compliance: Organisationen können benutzerdefinierte Attribute verwenden, um gesetzliche Anforderungen nachzuverfolgen oder vertrauliche Daten zu kennzeichnen, um die Einhaltung gesetzlicher und branchenspezifischer Standards sicherzustellen.

  • Optimierte Kommunikation: Benutzerdefinierte Metadaten ermöglichen eine bessere Zusammenarbeit zwischen Teams, indem sie klare Beschreibungen und Klassifizierungen von Datenressourcen bereitstellen.

  • Optimierte Datennutzung: Durch die effektive Kategorisierung von Datenressourcen können Organisationen die Verwendung von hochwertigen Daten für Analysen und Entscheidungen priorisieren.

Verwendungsszenarien für benutzerdefinierte Metadaten

Im Folgenden finden Sie einige Beispiele dafür, wie Sie benutzerdefinierte Metadaten verwenden können, um eine bessere Datengovernance und -compliance zu erreichen:

Beispiel 1: Gesundheitsbranche

Der Datenkatalog eines Krankenhauses umfasst Patientenakten, medizinische Forschung und operative Daten. Durch die Implementierung benutzerdefinierter Metadaten fügen Administratoren den Datasets Attribute wie "Patientenaltersgruppe", "Krankheitskategorie" und "Forschungsprioritätsstufe" hinzu. Dieser Ansatz ermöglicht es dem Krankenhaus, Daten effektiv für klinische Studien zu segmentieren, dringende Fälle zu priorisieren und Gesundheitsvorschriften wie HIPAA einzuhalten.

Beispiel 2: Finanzdienstleistungen

Ein Finanzinstitut verwendet benutzerdefinierte Metadaten, um seine Risikobewertungsdaten zu steuern. Attribute wie "Risk Rating", "Investment Sector" und "Regulatory Compliance Status" tragen dazu bei, dass Analysten risikoreiche Investitionen schnell identifizieren, Einblicke in branchenspezifische Trends geben und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gewährleisten können.

Beispiel 3: Akademische Einrichtungen

Universitäten verwenden benutzerdefinierte Metadaten, um ihre Forschungsdatenbanken zu verwalten. Attribute wie "Forschungsfeld", "Finanzierungsquelle" und "Veröffentlichungsstatus" ermöglichen es akademischen Abteilungen, Fortschritte nachzuverfolgen, Ressourcen effektiv zuzuordnen und institutionenübergreifend zusammenzuarbeiten.

Beispiel 4: KI und Compliance

Organisationen können KI- und Complianceattribute einschließen, um verschiedene Datenprodukttypen zu definieren. KI-bezogene Attribute können Aspekte wie Algorithmustransparenz, Erklärungsfähigkeit und Modellleistungsmetriken abdecken, während Complianceattribute gesetzliche Anforderungen, Datenschutz und ethische Überlegungen berücksichtigen können. Durch die Integration dieser Faktoren können Organisationen sicherstellen, dass ihre Datenprodukte robust, mit Gesetzen und Standards konform sind und sich an verantwortungsbewussten KI-Praktiken orientieren.

Beispiel 5: Nachverfolgen von Übersetzungen

Sprache kann ein zentrales Attribut sein, um Glossarbegriffe in verschiedenen Sprachen zu beschreiben und zu ermitteln. Durch die Integration mehrsprachiger Funktionen in Metadatenattribute können Organisationen eine nahtlose Kommunikation und Einigkeit über verschiedene linguistische Gruppen hinweg sicherstellen. Dieser Ansatz erleichtert nicht nur die globale Zusammenarbeit, sondern verbessert auch die Barrierefreiheit, sodass Benutzer mit Daten in ihrer bevorzugten Sprache interagieren können und gleichzeitig Konsistenz und Klarheit bei der Terminologieverwendung erhalten.

Typen von benutzerdefinierten Metadaten: Attribute

Derzeit können Sie zwei Arten von benutzerdefinierten Metadaten verwenden:

  1. Geschäftskonzeptattribute: Attribute, die Sie erstellen und auf Geschäftskonzepte anwenden, z. B. Governancedomänen, Datenprodukte, kritische Datenelemente, Glossarbegriffe sowie Ziele und wichtige Ergebnisse.
  2. Datenassetattribute: Attribute, die Sie erstellen und auf Datenressourcen anwenden.

Sie können Ihre benutzerdefinierten Metadaten unter Unified Catalog>Katalogverwaltung>Benutzerdefinierte Metadaten (Vorschau) suchen, erstellen und verwalten.

Jeder Attributtyp wird auf der Seite Benutzerdefinierte Metadaten (Vorschau) auf einer eigenen Registerkarte angezeigt. Die Attributliste auf jeder Registerkarte ist nach Attributgruppe organisiert, und jedes Attribut ist in seiner Gruppe geschachtelt.

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