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Ein KS-Filterdiagramm ist eine Sammlung von KS-Filtern, die zusammen verbunden wurden, um einen oder mehrere Datenströme zu verarbeiten. Ein Audiofilterdiagramm ist ein KS-Filterdiagramm, das aus Filtern besteht, die Audiodatenströme verarbeiten. Die folgende Abbildung ist beispielsweise ein vereinfachtes Diagramm eines Audiofilterdiagramms, das Das Rendern und Aufzeichnen von Audio durchführt.
In der Abbildung erstreckt sich das Filterdiagramm von den Pins am oberen Rand der beiden Wellenfilter bis zu den Pins am unteren Rand der beiden Topologiefilter. Die Softwaremodule für den Benutzermodus und externe Audiogeräte (d. h. der Lautsprecher und das Mikrofon) liegen außerhalb des Diagramms.
Die vier Filter in der unteren Hälfte der Abbildung stellen Hardwaregeräte auf einem Audioadapter dar, der Wellenströme rendern und erfassen kann. Jeder der in der Abbildung gezeigten Filter wird implementiert, indem ein Porttreiber an einen Miniporttreiber gebunden wird. Der Adaptertreiber bildet einen Wellenfilter, indem er den WaveRT-, WavePci- oder WaveCyclic-Anschlusstreiber an einen entsprechenden WaveXxx Miniporttreiber bindet. Der Adaptertreiber bildet einen Topologiefilter, indem der Topologieporttreiber an einen Topologie-Miniporttreiber gebunden wird.
Auf der linken Seite der Abbildung wird der Audiostream aus einer DirectSound- oder WaveOut-Anwendung (oben) über einen Lautsprecher (unten) wiedergegeben. Auf der rechten Seite zeichnet eine DirectSoundCapture- oder WaveIn-Anwendung (oben) den Datenstrom auf, der von einem Mikrofon (unten) eingegeben wird. Auf beiden Seiten wird eine Instanz des Audiomoduls, das eine Mischung für das System in Windows Vista durchführt, zwischen dem Wellenfilter und der Anwendung interposiert. (In Windows Server 2003, Windows XP, Windows 2000 und Windows Me/98 ist der KMixer-Systemtreiber der Systemmischer.)
Das Audiomodul ist ein vielseitiger Softwarefilter, der im Benutzermodus ausgeführt wird und leicht zwischen einer Vielzahl von Audioformaten und Sampleraten an seinen Quell- und Sink-Pins konvertiert werden kann. Das Audiomodul kann in der Regel die Unterschiede zwischen dem Streamformat, für das die Hardware konfiguriert ist, und dem von der Anwendung erwarteten Datenstromformat berücksichtigen.
Am unteren Rand der obigen Abbildung sind der Quellnadel, der den Lautsprecher und den Senkennadel antreibt, der das Mikrofonsignal empfängt, als Brückenstifte gekennzeichnet. Ein Brückennadel überbrückt die Grenze zwischen einem Filterdiagramm und der externen Welt.
In der vorstehenden Abbildung stellt der zwischen jedem Wellenfilter und dem entsprechenden Topologiefilter gezeigte Datenpfad in der Regel eine physische Verbindung dar: eine feste Hardwareverbindung auf dem Audioadapter, die nicht durch Software konfiguriert werden kann.
Da ein Brücken-Pin oder ein Pin mit einer physischen Verbindung dauerhaft verbunden ist, ist der Pin implizit vorhanden und kann nicht instanziiert oder gelöscht werden. Daher gibt es keine Brücken-Pin-Objekte (Instanzen von Brücken-Pins), an die IRPs gesendet werden können, obwohl Sie ein Filterobjekt für die KSPROPSETID_Pin Eigenschaften seiner Brücken-Pins abfragen können. Die gleiche Regel gilt für Pins mit physischen Verbindungen.
Das Signal, das über einen Brückenstift oder eine physische Verbindung verläuft, kann analog oder digital sein.
In der obigen Abbildung verarbeiten die beiden Brückenstifte beispielsweise analoge Signale. Der Brückenstecker auf der linken Seite überträgt das Ausgabesignal von einem DAC (digital-zu-analogen Konverter), der einen Lautsprecher steuert. Der Brückenstift rechts empfängt das Signal von einem Mikrofon, das in einen ADC (Analog-zu-Digital-Konverter) überführt wird. Ein Brückennadel kann jedoch auch einen S/PDIF-Verbinder auf einem Audiogerät darstellen. In diesem Fall ist das Signal, das durch den Brückenstift durchläuft, digital und nicht analog.