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Unterstützen der optimierten Bildschirmdrehung

Windows 8 stellt eine flackerfreie Bildschirmdrehung sicher, indem sichergestellt wird, dass die Ausgabe des Grafikadapters während eines Wechsels des Rotationsmodus aktiviert bleibt. Dieses Feature ist für alle Windows Display Driver Model (WDDM) 1.2-Treiber erforderlich, die gedrehte Modi unterstützen.

Anmerkung Ab Windows 8.1 Update werden Gerätetreiberschnittstellen (Device Driver Interfaces, DDIs) aktualisiert, um die größtmögliche Auflösung auf geklonten Monitoren zu unterstützen, wenn die primäre Anzeige gedreht wird. Siehe Path-Independent-Rotationsunterstützung.

Mindestversion von WDDM: 1.2

Mindestversion von Windows: 8

Treiberimplementierung – Nur vollständige Grafiken und Anzeige: Obligatorisch

Gleichmäßige Drehung DDI

Der Miniporttreiber der Anzeige muss die Aktualisierung der Pfaddrehung unterstützen, wenn diese vom Treiber implementierten Funktionen aufgerufen werden:

Der Treiber muss die Unterstützung für eine reibungslose Drehung in einem Aufruf von DxgkDdiUpdateActiveVidPnPresentPath angeben, indem der SupportSmoothRotation-Member der DXGK_DRIVERCAPS Struktur festgelegt wird, der ab Windows 8 verfügbar ist. Der Treiber muss während eines Aufrufs von DxgkDdiCommitVidPn immer in der Lage sein, die Pfaddrehung festzulegen.

Szenarien für reibungslose Drehung

Auf herkömmlichen Desktop- und Laptopsystemen ist die Bildschirmdrehung kein häufig verwendetes Szenario. Bei mobilen Geräten ist die Bildschirmdrehung jedoch häufig ein mainstream-Szenario. Windows 8 ermöglicht Optimierungen der Anzeigeinfrastruktur, um sicherzustellen, dass die Monitorsynchronisierung während der Bildschirmdrehung aktiviert bleibt. Endbenutzer können einen reibungslosen Drehungsübergang erleben, wenn Folgendes zutrifft:

  • Die Plattform führt WDDM 1.2 aus.
  • Der Desktopkompositions-Manager ist aktiviert und wird aktiv verfasst.
  • Die Änderungsanforderung für den Modus wird als kompatibel mit einem reibungslosen Übergang in den Drehmodus bestimmt. Zwei Modi sind kompatibel, wenn sie dieselben Dimensionen (Breite und Höhe), Topologie, Aktualisierungsraten, Pixelformate und Stride aufweisen und sich nur in der Bildschirmausrichtung unterscheiden (d. h. gedreht).